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Weniger Besucher, mehr Regen

Erstellt von Nicolas Heneghan |
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Mit etwas Wetterpech musste sich die Küsnachter Chilbi am Wochenende abfinden. Dem Spass tat dies keinen Abbruch.
Es wurde gekreischt, geschossen und auf Eseln geritten. Die Schoggi-Banane und das Thai-Curry wärmten dann auch etwas von innen her auf.

Am vergangenen Wochenende wurde der Dorfkern von Küsnacht während dreier Tage in einen Chilbi-Platz verwandelt. Kleine Preise, schnelle Bahnen und leckeres Essen – trotz des Regens war die Chilbi bevölkert. Seit Donnerstag wird die Region um Zürich nämlich von einer Gewitterzelle geplagt. Überall schüttet es pausenlos Regen vom Himmel, wenigstens gefühlsmässig ist es so. Trotzdem fanden sich viele begeisterte kleine und grosse Besucher dieses Wochenende in Küsnacht ein. Allerdings musste die Chilbi wegen des Wetters auf einige Attrak­tionen verzichten, zum Beispiel auf das Riesenrad.

Eseli drehen ihre Runden

Das Erste, was man beim Rundgang auf der Chilbi antrifft, sind die Esel, die langsam, aber behutsam mit Kindern auf ihren Rücken wie ein Karussell ihre Runden drehen. Zu alt, um auf einem Esel zu reiten? Es gab viele Schiessstände, an denen man entweder mit einer Armbrust oder sogar mit einer Spielzeugpistole auf diverse Ziele schoss, um sich einen Preis zu verdienen. Doch die älteren Kinder und Jugendlichen stellten viel lieber ihren Mut unter Probe auf einer der schnellen und turbulenten Bahnen. Die kreischenden Stimmen konnte man über den ganzen Platz hören – lauter sogar noch als die «Chilbi-Musig».

Zu essen und zu trinken gab es natürlich auch mehr als genug. Thai-Curry, Schokolade, Süssigkeiten oder Würste – es war für jeden etwas dabei. «Geniessen!», so lautete das Motto, dem Regen zum Trotz.